Inklusion als fester Bestandteil der Unternehmenskultur
Schon seit zwei Jahren stehen die EAA Osnabrück und die Georgsmarienhütte GmbH (kurz GMH) in engem Kontakt. Schließlich versteht man Inklusion bei der GMH nicht als formale Verpflichtung, sondern als kontinuierlichen Prozess, der Dialog, Vertrauen und fachliche Begleitung erfordert.
Kein Wunder also, dass der bedeutende industrielle Arbeitgeber mit mehreren tausend Beschäftigten die Beziehung zur EAA weiter ausbauen möchte. Ziel des jüngsten Treffens war es, den fachlichen Austausch weiter zu vertiefen und gemeinsam neue Perspektiven für eine nachhaltige und inklusive Arbeitswelt zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit der EAA ist dabei langfristig angelegt und orientiert sich an konkreten betrieblichen Bedarfen.
Stefan Lührmann, Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter der GMH sowie zertifizierter betrieblicher Reha-Berater stellte die Struktur und Entwicklung des Unternehmens vor und zeigte auf, welche Rolle Inklusion, Prävention und Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung im betrieblichen Alltag spielen.
„Der kontinuierliche Austausch mit der EAA Osnabrück ist für uns ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit“, betonte Lührmann. „Gerade in einem industriellen Umfeld mit vielfältigen Tätigkeitsprofilen ist es entscheidend, individuelle Lösungen zu finden. Durch den persönlichen Dialog entstehen praxisnahe Wege, die sowohl den Beschäftigten als auch dem Unternehmen nachhaltig zugutekommen.“
Gemeinsam wurden Zukunftsthemen identifiziert, unter anderem die Begleitung von Beschäftigten mit gesundheitlichen Einschränkungen, präventive Ansätze zur Sicherung von Arbeitsplätzen sowie weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat, Schwerbehindertenvertretung, Unternehmen und EAA. Genug Stoff also für weitere konkrete Schritte zur Stärkung der Inklusion bei der GMH.

