Auch über das Jahr 2025 hinaus bleibt das BNW Träger der EAA Niedersachsen.
Seit dem 1. Januar 2023 betreibt der niedersächsische Bildungsträger die Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgebende in Niedersachsen, in Lüneburg gemeinsam mit Neue Arbeit Lüneburg.
Mechthild Ester, Koordinatorin der EAA Niedersachsen, freut sich über den erneuten Zuschlag. „An der Bewerbung war das gesamte Team beteiligt. Alle haben erfolgreich an einem Strang gezogen“, so Ester: „Das war eine großartige Teamleistung.“
Im Auftrag des Integrationsamtes hatte das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gGmbH, kurz: BNW, seit 2023 den Aufbau und den Betrieb der einheitlichen Ansprechstellen niedersachsenweit aufgestellt, vorangetrieben und professionalisiert, am Standort Lüneburg mit Neue Arbeit Lüneburg. Die Beratungsleistungen können seither an allen sechs Standorten in Niedersachsen in qualitativ hochwertiger Weise von Arbeitgebenden abgerufen werden. Die Teams freuen sich auf weitere Unternehmenskontakte.
An den Standorten Göttingen und Lüneburg werden ab 2026 die Teams jeweils von zwei auf drei Fachberatende aufgestockt, so dass hier die Beratungsarbeit hier zukünftig weiter intensiviert und erweitert werden kann. Alle Standorte sind nunmehr mit drei Fachberatenden ausgestattet.
Bis zum Jahre 2029, mit Option auf Verlängerung bis 2031 geht die Arbeit im Sinne einer inklusiven Arbeitswelt nun weiter und ebenso die im Auftrage des Integrationsamt des Landes Niedersachsen gewachsene Kooperation zwischen den Arbeitgeberverbänden und dem BNW.
Neue Veranstaltungsformate im Gepäck: Aus „Runder Tisch“ wird „EAA – präsent“
Eine Neuerung ab 2026: Das Angebot an Veranstaltungen für Arbeitgebende wird erweitert. Der „Runde Tisch“ wurde bereits im Jahr 2024 etabliert und in diesem Jahr dann in hoher Schlagzahl flächendeckend durchgeführt. „Im Dialog mit Arbeitgebenden haben wir dann unsere Formate weiterentwickelt und modernisiert. Aus dem Runden Tisch sind sechs Formate entstanden“, so Mechthild Ester.
Die Präsenzveranstaltung wird „EAA – präsent“. „Dies ist das ausführlichste Format, das wir anbieten”, erläutert Ester weiter. „Es bietet weiterhin Informationen von fachkundigen Referenten zu ausgewählten Themen und einen intensiven Austausch mit anderen Unternehmen. Wir haben dafür bis zu drei Stunden eingeplant.”
Weitere Formate sind „EAA – das sind wir“, hier geht es um eine Erstvorstellung der EAA in der Region, bei „EAA – kurz und knackig“ hingegen wird ein Thema kurz angerissen und erläutert. Beide Digitalformate sind für 30-45 Minuten angedacht. Das etwas ausführlichere Onlineformat „EAA – digital“ bietet mehr Vertiefungsmöglichkeiten und ist für ca. 1-1,5 Stunden geplant.
Beim „EAA-Schnack“ steht der Austausch im Vordergrund: Regionale Unternehmen treffen sich hier regelmäßig für bis zu 60 Minuten und setzen selbst die Themen nach dem Motto „Wer Weiß Was“. Ein weiteres Austauschformat, „EAA – vernetzt“, richtet sich auch an beteiligte Netzwerkpartner in der jeweiligen Region. Hier begegnen sich Unternehmen und Akteure der Inklusion und Rehabilitation auf regionaler Ebene zum Austausch und Kennenlernen in Präsenz.

